Sophie Scholl wurde am 9. Mai 1921 in Forchtenberg, Deutschland geboren. Sie war das vierte von sechs Kindern. Ihr Vater war der Bürgermeister der Stadt als sie geboren wurde. Sie wurde lutherische erzogen. Ihre Religion war wichtig für sie während ihres ganzen Lebens. Ihre christliche Glauben an Gott und in den Würde jedes Menschen gründete später ihre Grundlage für ihren Widerstand gegen die Nazi-Ideologie. 1930 zog ihre Familie nach Ludwigsburg, und zwei Jahre später zogen sie nach Ulm. 1932 geht Scholl in eine Schule für Mädchen. Als sie zwölf Jahre alt war, musste sie dem Bund Deutscher Mädel beitreten. Der Bund Deutscher Mädel war der weibliche Zweig der Hitlerjugend. Am Anfang war Scholl enthusiastisch, aber bald wurde sie kritisch. Scholl war den abweichenden politischen Ansichten ihres Vaters (sowie ein paar Freunde und Lehrer) ausgesetzt. Im Herbst 1937 wurde sie zusammen mit ihren Geschwistern für einige Stunden verhaftet, weil ihr Bruder Hans wegen Fortsetzung der bündischen Jugend verfolgt wurde.
Sophie absolvierte ihr Abitur im Jahre 1940 und begann eine Ausbildung zur Kindergärtnerin. Sie wurde anstatt zwangsweise für ein halbes Jahr zum Reichsarbeitsdienst in Krauchenwies und zum Kriegshilfedienst verpflichtet. Diese Erfahrung verursacht, dass Scholl die politische Lage in Deutschland hinterfragte. 1942 schrieb sie sich an der Universität München ein. Sie studierte Biologie und Philosophie. Ihr Bruder Hans war auch an der Universität und machte sie mit seinem Freunden erkannt. Später in diesem Jahr wurde ihr Vater wegen der Herstellung von kritischen Anmerkungen über Adolf Hitler zu einem seiner Mitarbeiter verhaftet. Er wurde für schuldig befunden, zu sagen, „Dieser Hitler ist Gottes Geißel der Menschheit, und wenn dieser Krieg nicht zu Ende bald die Russen sitzen in Berlin.”
An der Schule traf Scholl viele Leute. Mit den Freunden diskutierte sie viel darüber wie die Einzelne sich in einer Diktatur verhalten muss. Ihr Brüder Hans bildete eine Gruppe mit dem Namen „Weiße Rose,“ die sich gegen die Regierung von Nazi-Deutschland richtete. Sophie wurde ein Mitglied der Gruppe, als sie von der Beteiligung ihres Bruders erfuhr. Weitere Mitglieder waren Inge Scholl, Christoph Probst, Alexander Schmorell, Willi Graf, und Jugen Wittenstein. Kurt Huber, der war ein Philosophielehrer, war auch beteiligt.
Sophie und die anderen Leute in den Weißen Rose glaubten an die Strategie des passiven Widerstands. Sie veröffentlichten Broschüren und Flugblätter, die war Wiederherstellung der Demokratie und sozialen Gerechtigkeit aufgerufen. In der dritten Flugblatt der Weißen Rose, zum Beispiel, sagen sie, „ Nicht durch individualistische Gegnerschaft, in der Art verbitterter Einsiedler, wird es möglich werden, den Boden für einen Sturz dieser "Regierung" reif zu machen oder gar den Umsturz möglichst bald herbeizuführen, sondern nur durch die Zusammenarbeit vieler überzeugter, tatkräftiger Menschen, Menschen, die sich einig sind, mit welchen Mitteln sie ihr Ziel erreichen können. Wir haben keine reiche Auswahl an solchen Mitteln, nur ein einziges steht uns zur Verfügung - der passive Widerstand.” Diese Flugblätter wurden in ganz Deutschland verteilt und die Gestapo wurde bald auf die Aktivitäten der Gruppe aufmerksam.
Am 22. Februar 1943 wurden Sophie Scholl, Hans Scholl, und ihr Freund Christoph Probst für schuldig befunden und zum Tode des Verrats verurteilt. Sie waren alle im Gefängnis Stadelheim in München, nur ein paar Stunden später enthauptet. Ihre letzten Worten waren, „So ein herrlicher, sonniger Tag, und ich soll gehen. Aber wie viele müssen heutzutage auf den Schlachtfeldern sterben, wie viel junges, hoffnungsvolles Leben... Was liegt an meinem Tod, wenn durch unser Handeln Tausende von Menschen aufgerüttelt und geweckt werden.”



Robert und Magdalene Scholl und ihre Kinder.
http://www.youtube.com/watch?v=XM5A4ETW_Io - Vorschau für den Film über das Leben Sophie basiert.
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